10. bis 17.08.2013: Ferienfreizeit der Jugendgruppen 11 und 12 in Zimmern

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Nachdem die erste gemeinsame einwöchige Ferienfreizeit im letzten Jahr sehr gut angekommen war, wurde in diesem Jahr erneut eine gemeinsame Fahrt in den Sommerferien von den Jugendgruppen 11 (Altstadt) und 12 (Buer-Mitte) unternommen. Während es im vergangen Jahr Richtung Norden ging, starteten in diesem Jahr insgesamt 30 Jugendliche und Betreuer gen Süddeutschland. Ziel war ein Selbstversorgerhaus im Ort Zimmern unter der Burg in Schwaben.

Da die Fahrzeuge bereits am Vortag gepackt wurden, konnte es am Samstag, dem 10.08.2013 früh morgens los gehen. Im Ferienreiseverkehr quälten sich fünf Mannschaftstransportfahrzeuge Richtung Süden, wo man ohne besondere Vorkommnisse in der Mittagszeit eintraf. Das so genannte "Willy-Betz-Spiel" wurde - trotz Fairplay - souverän vom in der Kolonne zweitfahrenden Bus gewonnen.

Nach Ankunft wurde das Haus eingerichtet und die Zimmer bezogen. Außerdem musste für das restliche Wochenende eingekauft werden. Die Küchencrew, unterstützt zu jeder Mahlzeit von abwechselnd sechs Jugendlichen, entschied sich, zum Abend zu grillen, dazu wurden Salate zubereitet.

Da sich nicht alle Jugendliche der beiden Jugendgruppen kannten, ging es am zweiten Tag ums Kennenlernen der Jugendlichen untereinander. Dazu wurden durch die Betreuer diverse lustige Gruppenspiele vorbereitet. Danach wurden vier Teams ausgelost, die gegeneinander in einem Geschicklichkeitswettkampf mit sieben Stationen rund um das Haus antreten mussten. Nach einer kleinen Siegerehrung gab es noch eine Überraschung für alle mitgereisten Jugendlichen und Betreuer. Es wurden T-Shirts mit der Aufschrift "Jugendfeuerwehr Altstadt und Buer – on Tour" als Zeichen der Gemeinsamkeit ausgegeben.

Das anhaltende gute Wetter musste genutzt werden, sodass am Nachmittag zu einem nahem Stausee aufgebrochen wurde. Der Stausee in Schömberg bietet neben klaren Wasser auch eine große Liegewiese nebst bewachter Badestelle sowie einen Bootsverleih. Alle dieser Möglichkeiten wurden natürlich genutzt, so stachen Jugendliche und Betreuer mit Booten in See, verweilten im Wasser, schwammen zu einer Badeinsel oder ruhten sich einfach auf der Liegewiese aus. Auch die mitgebrachte Spielekiste wurde geplündert, so wurden zum Beispiel Federball, Boccia oder Wikinger-Schach auf der Wiese am Seeufer gespielt.

Der Montag stand zunächst bis zur Mittagszeit zur freien Verfügung. Die Zeit wurde durch die Jugendlichen sinnvoll genutzt und es wurde beispielsweise eine Lagerfahne gemalt und gehisst oder es wurde für die kleine Feuerstelle am Haus in der Umgebung und im Wald Feuerholz gesammelt. Auf einem Fußballplatz in der Nähe des Hauses fand ein lockeres Fußballspiel Jugendliche gegen Betreuer statt, außerdem mussten noch weitere Einkäufe erledigt werden. Nach dem Mittagessen ging es am Nachmittag in ein nahes Bowling-Center, in dem sich an mehreren Bahnen gut ausgepowert werden konnte. Der Abend klang - wie so oft in dieser Woche - am Lagerfeuer aus.

Am Dienstag ging es für die Reisegruppe in den Europa-Park bei Rust im Schwarzwald. Zunächst war es etwas bewölkt, doch später klarte das wieder Wetter auf, sodass der ganze Tag in dem großen Freizeitpark genossen werden konnten. Viele Attraktionen - darunter Achterbahnen, Wasserbahnen und weitere Fahrgeschäfte - wurden ausprobiert und in Beschlag genommen. Erst am späten Abend ging es wieder Heim ins Haus.

Der darauffolgende Tag stand ganz im Zeichen der Kultur. Es wurde ein Ausflug zur Burg Hohenzollern unternommen. Nachdem Teile der Burg erkundet waren und das herrliche Panorama übers Schwabenland genossen wurde, wurde sich einer Führung durch die Burg angeschlossen. Zurück am Haus am Nachmittag stand der Rest des Tages zur freien Verfügung, eine kleine Gruppe von Jugendlichen und Betreuern fuhr ein zweites Mal zum Stausee in Schömberg, um dort nochmals Boot fahren zu können.

Am Donnerstag hieß es erneut früh aufstehen: Ein Ausflug zum Bodensee stand an. Nachdem eine nahezu perfekte Badestelle in Fischbach gefunden wurde, konnte der Tag bei wiederum bestem Wetter genossen werden. Einen Teil zog es ins Wasser oder in die Sonne direkt an den Strand, ein anderer Teil erkundete die Umgebung oder blieb unter den hohen Bäumen im Schatten. Am späten Nachmittag kehrte man zum Haus zurück. Die Nachtruhe verzögerte sich an diesem Abend um einiges, denn es stand die obligatorische Nachtwanderung an. Dabei ging es mit spärlicher Beleuchtung für rund eine Stunde durch ein nahe gelegenes Waldstück. Untermalt wurde die Nachtwanderung durch Fackeln, verkleidete Monster und weitere "gruselige Aktionen"…

Am vorletzten Tag ging es zum Freizetbad "badkap", welches mehrere Schwimmbecken, Rutschen, einen Wildwasserkanal, einen Sprungturm und viele weitere Attraktionen ausgeführt als Hallenbad wie auch als Freibad hat. Dementsprechend konnte der Tag gut genutzt werden und sich letztmalig entspannt wie auch ausgetobt werden - jeder so wie er mochte. Zurück am späten Nachmittag musste noch für die Rückfahrt ein wenig Verpflegung eingekauft werden, außerdem wurde begonnen aufzuräumen. Zum Abendessen wurden reichhaltig belegte Hamburger mit Pommes und selbstgemachten Kartoffelecken gemacht, zum Nachtisch gab es Milchreis, dieses Highlight hatte sich die Küchencrew für den letzten Abend aufbewahrt.

Am Samstag hieß es Tasche packen und Haus putzen, bevor die Heimreise angetreten wurde. Wer dieses Mal das "Willy-Betz-Spiel" gewonnen hat, braucht wohl nicht erwähnt zu werden, oder? Zurück in Gelsenkirchen wurde fix aufgeräumt und die Fahrzeuge gewaschen, dann hieß es am späten Abend: Feierabend und hoffentlich bis zum nächsten Mal!