Die Alarmierung der freiwilligen Kräfte der Feuerwehr Gelsenkirchen

Die Freiwillige Feuerwehr Gelsenkirchen wird mittels digitaler Funkmeldeempfänger (stille Alarmierung) von der Leitstelle der Berufsfeuerwehr Gelsenkirchen alarmiert. Auf diese Art ist jeder ehrenamtliche Feuerwehrmann jederzeit im gesamten Stadtgebiet erreichbar und eine schnellere Einsatzbereitschaft der einzelnen Löschzüge kann gewährleistet werden.

Der Leitstellencomputer alarmiert zu jedem eingegebenen Einsatzstichwort die entsprechenden zuständigen Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr automatisch mit.

Wenn es sich allerdings um kleinere Einsätze - wie zum Beispiel brennende Papiercontainer - handelt, kann der Leitstellendisponent die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr noch abwägen. Solche Kleineinsätze, bei denen nur wenig Einsatzkräfte benötigt werden, fallen im Tagesgeschäft häufiger an und gerade während der Arbeitszeit wäre die Einsatzbelastung für die ehrenamtlichen Kräfte zu hoch.

Die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Gelsenkirchen erfolgt seit Herbst 2011 über digitale Funkmeldeempfänger vom Typ e*Bos e*Alarm V. Einsatzort und -stichwort werden direkt im Display angezeigt. Zu dem Melder gehören eine Ladestation, Gürtelclip und -tasche. Die bisher genutzte analoge Technik war nicht mehr zeitgemäß und abgängig.

Jeder Löschzug wird in Gelsenkirchen über eine eigene Schleife alarmiert, zusätzlich gibt es eigene Schleifen für die Sonderaufgaben bzw. -fahrzeuge der einzelnen Löschzüge. Beim Löschzug 12 können speziell ausgebildete Feuerwehrkräfte für den ABC-Erkundungskraftwagen über eine zusätzliche Schleife alarmiert werden, ohne dass der gesamte Löschzug alarmiert wird.